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Die Gesellschaft der Anderen

Naika Foroutan und Jana Hensel beschreiben die Mehrheitsgesellschaft und stellen dabei ihre eigene Geschichte in den Mittelpunkt. Ihr lebendiges, kontroverses Gespräch ist der Entwurf einer gegenwärtigen Deutschlandanalyse aus migrantischer, ostdeutscher und weiblicher Sicht. Die zentrale Frage dabei lautet: Was ist in unserem Land in den vergangenen Jahrzehnten schief gelaufen und was muss sich ändern?

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Verlag Aufbau Verlag
ISBN 978-3-351-03811-3
2020

1. Auflage . Erscheinungsdatum: 10.11.2020 . 240 Seiten. 21,5 cm x 12,5 cm . Hardcover .

Hardcover

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Über den Artikel

Im Zentrum der wichtigsten Debatten in Deutschland stehen zwei Gruppen: Migranten und Ostdeutsche. Menschen mit Einwanderungsgeschichte wehren sich schon lange, auch vor dem Terror von Hanau, gegen Rassismus, fehlende Teilhabe und mangelnde Sichtbarkeit. Ostdeutsche wiederum sehen sich mit einem gewaltigen Rechtsruck in Teilen ihrer Gesellschaft konfrontiert und müssen sich mit westdeutschen Vorurteilen und Stigmata auseinandersetzen. Beide Gruppen werden noch immer weniger aus sich selbst heraus als viel mehr mit den Augen der Mehrheitsgesellschaft beschrieben und beurteilt. Zusammen bilden sie die Gesellschaft der Anderen.

über die Autoren
Naika Foroutan

Naika Foroutan, geboren 1971, ist Sozialwissenschaftlerin und Professorin für Integrationsforschung und Gesellschaftspolitik an der Humboldt-Universität zu Berlin. Sie leitet dort das Berliner Institut für empirische Integrations- und Migrationsforschung (BIM). Sie war Vorstandsmitglied des Rates für Migration und wurde 2010 für ihr...

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Jana Hensel

Jana Hensel, geboren 1976 in Leipzig, wurde 2002 mit ihrem Porträt einer jungen ostdeutschen Generation »Zonenkinder« schlagartig bekannt. Seither arbeitet sie als Journalistin. 2017 erschien ihr Roman »Keinland« und 2018 gemeinsam mit Wolfgang Engler »Wer wir sind. Die Erfahrung, ostdeutsch zu sein« im Aufbau Verlag. Das Buch stand...

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