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Sakrale Topographie von Berlin

Gotteshäuser im Stadtraum – Bedeutung und Wechselwirkungen

Marina Wesner möchte die vermeintlich einfache Frage beantworten: »Warum steht eine Kirche in Berlin genau dort, wo sie steht?« Daraus ergeben sich weitere Fragen, darunter: Welche Akteure waren am Kirchenbau beteiligt? Welche Rolle haben die stadträumliche Entwicklung, Wechselwirkungen mit anderen Bauwerken und die Infrastruktur gespielt? Ihr Buch lädt ein zu einer Reise durch Berlin und durch die Jahrhunderte. Nie zuvor ist der hiesige Sakralbau konfessionsübergreifend in seiner räumlichen und zeitlichen Dimension untersucht worden.

Verlag Lukas Verlag für Kunst- und Geistesgeschichte
ISBN 978-3-86732-430-4
2024

Erscheinungsdatum: 01.08.2024 . 1. Auflage . 320 Seiten. 24,0 cm x 16,5 cm . 150 Abbildungen, farbige Abbildungen, 3 gefaltete Pläne . Schriftenreihe des Berliner Kirchenbauforums . Hardcover .

Hardcover

noch nicht erschienen
Über den Artikel
Kirchen prägen seit Jahrhunderten die Silhouette europäischer Städte, sind Wahrzeichen und Orientierungspunkte. Ihre Bedeutung und Wahrnehmung ergeben sich aus dem Zusammenspiel liturgischer Aspekte, technischer und künstlerischer Ausstattung, aber auch aus ihrer architektonischen Gestaltung und stadträumlichen Einbindung. Umso mehr verwundert, dass bisher nur selten die Beweggründe der jeweils Beteiligten beleuchtet worden sind, eine Kirche genau hier und nicht woanders, also an einem ganz bestimmten Standort zu errichten.
Marina Wesners Buch möchte diese vermeintlich einfache Frage beantworten: »Warum steht die Kirche dort, wo sie steht?« Daraus ergeben sich weitere Fragen, darunter: Welche Akteure – insbesondere auf weltlicher und politischer Seite – waren am Kirchenbau beteiligt? Welche Rolle haben die stadträumliche Entwicklung, Wechselwirkungen mit anderen Bauwerken und die Infrastruktur gespielt?
Die meisten Gotteshäuser im traditionell überwiegend protestantischen Berlin sind von der evangelischen Kirche errichtet worden. Gleichwohl widmet sich die Autorin auch der katholischen, jüdischen und sogar muslimischen Diaspora: Welche Einflüsse wirkten auf deren Bauten, und wie gingen und gehen die Gemeinschaften damit um?
Das Buch lädt ein zu einer Reise durch Berlin in seinen jeweiligen historischen Grenzen und durch die Jahrhunderte. Es leistet eine wichtige Pionierarbeit, denn nie zuvor ist der hiesige Sakralbau konfessionsübergreifend in seiner räumlichen und zeitlichen Dimension untersucht worden.
über die Autoren