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Als die Natur noch sprach

Mensch, Tier und Pflanze vor der Moderne

Welch kuriose Blüten die Naturbetrachtung treiben kann, wenn sie einer Sinnfindung unterworfen wird, zeigt ein Blick in die Vormoderne.

Verlag Reclam, Philipp
ISBN 9783150112045
2019

21.5 x 15 cm. 400 Seiten. Hardcover.
lieferbar innerhalb von 2 Werktagen
Über den Artikel

Büchertische und Freizeittrends kennen derzeit nur eine Richtung: zurück zur »Mutter Natur«! Ob Bienen, Falken oder Bäume – sie sollen uns etwas Ursprüngliches lehren, einen Ausweg zeigen aus Krisen und vermeintlichen Irrwegen der Moderne.
Welch kuriose Blüten jedoch die Naturbetrachtung treiben kann, wenn sie einer Sinnfindung unterworfen wird, zeigt ein Blick in die Vormoderne.
Mit Erzählfreude und ansteckender Neugier flaniert Karl-Heinz Göttert durch die antike und mittelalterliche Philosophie und Literatur und schaut genau hin, was Plinius oder Aristoteles, Albertus Magnus oder Thomas von Aquin, Hildegard von Bingen oder Paracelsus über Tiere, Pflanzen und das Verhältnis zum Mensch zu sagen haben.
Seine Geschichte des vormodernen Naturbegriffs berichtet von sonderbaren Kreaturen, etwa von Elefanten ohne Knie und liebesfördernden Rüben. Vor allem aber belegt sie eine Erkenntnis, die zur Geburt der modernen Naturwissenschaft führte und auch heute noch verblüffen kann: Sinn findet man nicht dann, wenn man nach ihm sucht.

über die Autoren
Karl-Heinz Göttert

Karl-Heinz Göttert, geboren 1943 in Koblenz, war bis 2009 Professor für Germanistik an der Universität zu Köln. Seine Schwerpunkte sind Rhetorik, Stilistik und Konversation. Er hat historische Kriminalromane sowie Standardwerke über Sprache und Orgelmusik verfasst. Bei Ullstein erschienen von ihm Deutsch. Biografie einer Sprache und Alles...

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