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Platon in Bagdad

Wie das Wissen der Antike zurück nach Europa kam

Jetzt auch als Paperback! Mit dem Islam kam ein Schatz zurück nach Europa: das verlorene Erbe der griechischen Antike. Ein Who is Who der Denker, Sterndeuter und Naturforscher: von den griechischen Anfängen über die Blütezeit der islamischen Gelehrsamkeit bis ins frühneuzeitliche Westeuropa.

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Verlag Klett-Cotta
ISBN 9783608949131
2019

5. 5., Druckaufl. . 2019 . 389 Seiten. 21 x 14.1 cm . Paperback .

Softcover

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Über den Artikel

Jetzt auch als Paperback!

Mit dem Islam kam ein Schatz zurück nach Europa: das verlorene Erbe der griechischen Antike. Ein Who is Who der Denker, Sterndeuter und Naturforscher: von den griechischen Anfängen über die Blütezeit der islamischen Gelehrsamkeit bis ins frühneuzeitliche Westeuropa.

Diese Geschichte des Wissenstransfers beginnt im 7. Jahrhundert v. Chr. in Ionien an der kleinasiatischen Küste. Naturphilosophen wie Thales von Milet erforschen hier Himmel und Erde. Auf Milet folgen Athen, Alexandria, Rom und Byzanz als Zentren der Wissenschaft. Doch zu Beginn des Mittelalters geht dieses Wissen in Europa verloren. Aufbewahrt wird es in der arabischen Welt: Über das abbasidische Bagdad, das fatimidische Kairo und das omayyadische Damaskus folgt Freely arabischsprachigen Gelehrten, Ärzten und Mathematikern nach Andalusien. Muslime, nestorianische Christen, Juden und Sabier bringen das verlorene Wissen im Zuge der Expansion des Islams zurück nach Europa und liefern dem Westen damit die Voraussetzung für das neue wissenschaftliche Weltbild, das in den neuen Zentren der Wissenschaft wie Paris und Oxford entsteht. Eine faszinierende Reise durch die Zeit zwischen Ost und West – eine Gegenerzählung zum »clash of civilisations« und der angeblichen Wissenschaftsfeindlichkeit des Islam.

Autorenportrait:
John Freely, geboren 1926 in Brooklyn, lebt in Istanbul, wo er an der Bosphorus University Physik und Wissenschaftsgeschichte unterrichtet hat. Er hat zahlreiche Reisebücher und historische Sachbücher über Venedig, Athen, Griechenland, die Türkei und das Osmanische Reich veröffentlicht.

Rezensionen:
»John Freely zeigt uns mit Leidenschaft, dass Kulturen nur durch den kulturellen Austausch mit anderen aufblühen. Isolation bedeutet immer schon den sicheren Tod.« Najem Wali, TAZ, 24.04.2012

»Freely ... macht einem klar, wie verstrickt und hybrid Kulturen sind, und insbesondere, wie sehr wir es der islamischen Welt verdanken, dass über die Jahrtausende nicht noch mehr antikes Wissen verlorenging.« André Behr, Falter, 12.12.2012

über die Autoren
John Freely

John Freely, geboren 1926 in Brooklyn, lebt und unterrichtet in Istanbul an der Bosphorus-Universität Physik und Wissenschaftsgeschichte. Er schrieb zahlreiche Reisebücher und historische Sachbücher über Venedig, Athen, Griechenland, die Türkei und das Osmanische Reich.

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