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Ja okay, aber

»PeterLicht ist ja ein Meister der Wortschöpfung, [...] und umso betörender, je tiefer er sich in die irrwitzigen Gedankenspiele hineinschraubt.« Christopher Schmidt, Süddeutsche Zeitung Ein Mann mietet sich in ein Co- Working-Büro ein. Er hat große Pläne, die er verwirklichen will. Sein Büro stattet er mit einer Matratze und einer Kaffeemaschine aus. Er denkt nach, geht draußen herum. Er beobachtet Kleidungsstile, Kontobewegungen, Straßenbeläge. Alles zerfällt vor seinem Auge, sobald er den Blick zu lange darauf gerichtet hält. »Ja okay, aber« ist eine Donquichotterie auf die merkwürdige Einrichtung dieser Welt sowie möglicher anderer.

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Verlag Tropen
ISBN 978-3-608-50519-1
2021

Hardcover

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Über den Artikel
»PeterLicht ist ja ein Meister der Wortschöpfung, [...] und umso betörender, je tiefer er sich in die irrwitzigen Gedankenspiele hineinschraubt.«
Christopher Schmidt, Süddeutsche Zeitung

Ein Mann mietet sich in ein Co- Working-Büro ein. Er hat große Pläne, die er verwirklichen will. Sein Büro stattet er mit einer Matratze und einer Kaffeemaschine aus. Er denkt nach, geht draußen herum. Er beobachtet Kleidungsstile, Kontobewegungen, Straßenbeläge. Alles zerfällt vor seinem Auge, sobald er den Blick zu lange darauf gerichtet hält. »Ja okay, aber« ist eine Donquichotterie auf die merkwürdige Einrichtung dieser Welt sowie möglicher anderer.

»Der zweite Kaffee macht mich normalerweise von innen fertig. Er VERSÄUERT mich. Und die Säure geht dann in die Muskeln und in das meine Muskeln umgebende Fasziensystem über, was sich nicht geschmeidigkeitserhöhend auf meine eh schon nicht so geschmeidigen Faszien auswirkt, so dass sich alle meine Muskeln zurückziehen. […] Wenn man dann aber mit genau diesen Muskeln Betätigungen ausüben möchte, wie zum Beispiel, sich bewegen, dann, das muss ich schon sagen, also dann tut einem alles weh. ›Noch einen Kaffee?‹ ›Ja okay, aber‹«
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