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Kunst und Erotik in der Antike

Wieso werden die Helden der griechischen Mythologie stets mit auffällig kleinen Geschlechtsteilen abgebildet? Und warum hingen in den römischen Wohnzimmern, vor aller (Kinder) Augen, sogenannte tintinnabula, Mobiles in Phallusform?

Verlag Wagenbach, K
ISBN 9783803112910
2013
übersetzt von Anja Lutter, übersetzt von Katharina Uhlig
168 Seiten. Hardcover. Serien: SALTO.
lieferbar innerhalb von 2 Werktagen
Über den Artikel
Die Griechen und Römer haben mit ihren erotischen Darstellungen den Grundstein
zu einer ikonographischen Tradition gelegt, die bis in unsere Gegenwart
reicht. Nie zuvor in der Geschichte des Okzidents war die Nacktheit des menschlichen
Körpers in all seinen Facetten ein solch zentrales Motiv künstlerischen
Schaffens – und dennoch blenden wir in unserer idealisierten Vorstellung von
der Antike deren sexualisierte Bilderwelten geflissentlich aus.
Doch wie kam es zu dieser Entwicklung? Welche Formen von Nacktheit und
Erotik in der griechischen – und danach auch in der römischen – bildenden
Kunst gibt es? Was hat es mit den Bildern fremd- und gleichgeschlechtlicher
Liebe auf sich? Und welche Funktion kam diesen erotischen Bilderwelten im
Alltag der Griechen und Römer zu?
Carmen Sánchez spürt mit leichter Hand, aber stets wissenschaftlich fundiert
diesen und anderen delikaten Fragen nach – und zeigt, wie fremd und gleichzeitig
nah uns die Antike ist.
über die Autoren
Carmen Sánchez

Carmen Sánchez, geboren 1958, ist Professorin für Antike Kunst an der Universidad Autónoma ihrer Geburtsstadt Madrid. Sie ist Spezialistin für attische Keramiken und altgriechische Ikonographie.

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