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Yijing / Buch der Wandlungen

Chinesisch/Deutsch

Wenn der Mensch demütig ist, geht alles einen guten Weg. Eine Neuübersetzung, die den ursprünglichen Sinn des ältesten chinesischen Buches erschließt.

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Verlag Reclam, Philipp
ISBN 9783150107645
2014
herausgegeben von Rainald Simon
19 x 12 cm. 700 Seiten. Hardcover. Serien: Reclam Bibliothek.
34,95 €
lieferbar innerhalb von 2 Werktagen
Über den Artikel

Wenn der Mensch demütig ist, geht alles einen guten Weg.

Das Yijing (frühere Transkription: I Ging) ist das älteste und vermutlich das weltweit bekannteste Buch Chinas. Hervorgegangen ist es vor drei Jahrtausenden aus einem Prozess, dessen Anfang in der Verwendung kosmischer Symbole zu Orakelzwecken bestand; seine (aus dem kontemplativen Daoismus herstammende) Grundvoraussetzung ist die Erkenntnis, dass das Sein und damit auch der Mensch einem unablässigen Wechsel unterliegen und dass das einzig Beständige der Fließprozess des Seins ist.

Das Werk ist aufgrund seines Alters und seiner Fülle rätselhafter, äußerst knapper Formulierungen eine philologische Herausforderung; hinzu kommt, dass sich jeder Übersetzer durch die Schichten der Überlieferung und der Kommentierung hindurchgraben muss, um eine eigenständige Lösung anbieten zu können.

Der Frankfurter Sinologe Rainald Simon unternimmt dieses Wagnis. Die Wiedergabe und Übersetzung der knappen Formulierungen des Yijing selbst wird ergänzt durch Übersetzungen der sogenannten »zehn Flügel«, der Kommentare, die seit dem 3. und 2. vorchristlichen Jahrhundert entstanden sind und die notwendig wurden, weil die in archaischer Sprache und noch dazu in überholten Schriftformen und in einem eigenartigen Stil verfassten Orakelsprüche schon zu jener Zeit nicht mehr ohne weiteres verständlich waren. Abgeschlossen wird jedes der 64 Kapitel durch eine Erklärung des jeweiligen Hexagramms.

Eine Neuübersetzung, die den ursprünglichen Sinn des ältesten chinesischen Buches erschließt. Die detaillierte Kommentierung zeigt, wie das Werk heute in China verstanden wird.

 

Rainald Simon ist Sinologe und Publizist. Er hat Arbeiten zu kulturhistorischen Themen zwischen Kunstgeschichte und Ethnologie veröffentlicht und war lange Jahre Lehrbeauftragter an der J.W.Goethe-Universität in Frankfurt und in Institutionen der Erwachsenenbildung.

über die Autoren
Rainald Simon

Rainald Simon, geb. 1951, studierte Sinologie, Politologie, Ostasiatische Kulturwissenschaften und Vietnamistik in Frankfurt am Main und Shanghai; 1982 promovierte er über die frühen Lieder des Su Dongpo. Er arbeitete als Dozent für Chinesisch, ist seit über zwanzig Jahren als Übersetzer tätig und hat zahlreiche wissenschaftliche Arbeiten...

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