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Peter Schlemihls wundersame Geschichte

Die Geschichte Peter Schlemihls, der seinen Schatten einem sonderbaren Mann im grauen Rock verkauft, ist die märchenhaft überhöhte Geschichte von den Leiden eines Gezeichneten. In ihr klingt zu einem gut Teil auch Chamissos eigene Geschichte an, die eines französischen Emigranten, der im Gastland Deutschland nie ganz angenommen wurde. Schlemihls Leiden sind, so gesehen, weniger die Folge eines leichtfertigen Tauschgeschäfts als die einer Ausgrenzung durch die Allgemeinheit. Die eindrücklichen Zeichnungen des Leipziger Graphikers Karl-Georg Hirsch stellen die grausame Konfrontation des einzelnen mit einer ihm übelwollenden Gesellschaft in den Mittelpunkt dieser Novelle, in der das Phantastische in der Gestalt des Allernatürlichsten erscheint.

Verlag Insel Verlag
ISBN 9783458192251
2001

18.4 x 12 cm. 115 Seiten. Hardcover. Serien: Insel-Bücherei. 3. Auflage.
lieferbar innerhalb von 2 Werktagen
Über den Artikel

Die Geschichte Peter Schlemihls, der seinen Schatten einem sonderbaren Mann im grauen Rock verkauft, ist die märchenhaft überhöhte Geschichte von den Leiden eines Gezeichneten. In ihr klingt zu einem gut Teil auch Chamissos eigene Geschichte an, die eines französischen Emigranten, der im Gastland Deutschland nie ganz angenommen wurde. Schlemihls Leiden sind, so gesehen, weniger die Folge eines leichtfertigen Tauschgeschäfts als die einer Ausgrenzung durch die Allgemeinheit. Die eindrücklichen Zeichnungen des Leipziger Graphikers Karl-Georg Hirsch stellen die grausame Konfrontation des einzelnen mit einer ihm übelwollenden Gesellschaft in den Mittelpunkt dieser Novelle, in der das Phantastische in der Gestalt des Allernatürlichsten erscheint.

Die Geschichte Peter Schlemihls, der seinem Schatten einem sonderbaren Mann im grauen Rock verkauft, ist die märchenhaft überhöhte Geschichte von den Leiden eines Gezeichneten. In ihr klingt zu einem Gutteil auch Chamissos eigene Geschichte an, die eines französischen Emigranten, der im Gastland Deutschland nie ganz angenommen wurde. Schlemihls Leiden sind, so gesehen, weniger die Folge eines leichtfertigen Tauschgeschäfts, als die einer Ausgrenzung durch die Allgemeinheit. Die eindrücklichen Zeichnungen des Leipziger Graphikers Karl-Georg Hirsch stellen die grausame Konfrontation des Einzelnen mit einer ihm übelwollenden Gesellschaft in den Mittelpunkt dieser Novelle, in der das Phantastische in der Gestalt des Allernatürlichsten erscheint.

Autorenportrait:
Adelbert von Chamisso wurde am 30.1.1781 in Frankreich geboren und ging 1790 mit seinen Eltern nach Berlin, wo er am Hofe Königin Luises von Preußen als Page arbeitete. Nach der Herausgabe des Grünen Musenalmanachs 1804 studierte er zunächst in Berlin Medizin und Botanik und nahm an einer Weltumsegelung teil, bevor er 1832-38 zusammen mit Gustav Schwab an der Redaktion des Deutschen Musenalmanachs arbeitete. Am 28.8.1838 erlag Adelbert von Chamisso in Berlin einem Lungenleiden.Karl-Georg Hirsch (1938 geboren); Studium an der Hochschule für Grafik und Buchkunst in Leipzig. Leiter der Werkstatt für Holzschnitt an der Hochschule. Illustriert vornehmlich Literatur für Erwachsene, aber auch Kinderbücher mit Kraft und eigener Skurrilität.

über die Autoren
Adelbert von Chamisso

Adelbert von Chamisso, eigentlich Louis Charles Adelaide de Chamisso de Boncourt, wurde am 30. Januar 1781 auf Schloss Boncourt in der Champagne geboren. Nach der Flucht der Familie vor den Revolutionsheeren ließen sich die Eltern 1796 in Berlin nieder. Der junge Mann trat dort in die preußische Armee ein und begann einige Zeit später auch...

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Karl-Georg Hirsch

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