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Rückkehr nach Reims

»Ein überragend aufschlussreiches Buch über Frankreich seit Mitterand und den Aufstieg des Front National.« Gustav Seibt, Süddeutsche Zeitung

Verlag Suhrkamp
ISBN 9783518072523
2016

16. Deutsche Erstausgabe . 2016 . 240 Seiten. 20.2 x 12.2 cm . Paperback . edition suhrkamp .

Softcover

lieferbar innerhalb von 2 Werktagen
Über den Artikel

Als sein Vater stirbt, reist Didier Eribon zum ersten Mal nach Jahrzehnten in seine Heimatstadt. Gemeinsam mit seiner Mutter sieht er sich Fotos an - das ist die Ausgangskonstellation dieses Buchs, das autobiografisches Schreiben mit soziologischer Reflexion verknüpft.

Eribon realisiert, wie sehr er unter der Homophobie seines Herkunftsmilieus litt und dass es der Habitus einer armen Arbeiterfamilie war, der es ihm schwer machte, in der Pariser Gesellschaft Fuß zu fassen. Darüber hinaus liefert er eine Analyse des sozialen und intellektuellen Lebens seit den fünfziger Jahren und fragt, warum ein Teil der Arbeiterschaft zum Front National übergelaufen ist.

Das Buch sorgt seit seinem Erscheinen international für Aufsehen. So widmete Édouard Louis dem Autor seinen Bestseller »Das Ende von Eddy«.

 

»Ein überragend aufschlussreiches Buch über Frankreich seit Mitterand und den Aufstieg des Front National.« Gustav Seibt, Süddeutsche Zeitung

über die Autoren
Didier Eribon

Didier Eribon, geboren 1953 in Reims, lehrt Soziologie an der Universität von Amiens. Er gilt als einer der wichtigsten öffentlichen Intellektuellen Frankreichs und bezieht regelmäßig Stellung zum politischen Zeitgeschehen.

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