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Interkultur

Das besondere Buch des Monats Juni / Sachbuch Bestenliste »Interkultur soll mit messbaren Zielvorgaben an den tatsächllichen Verhältnissen ansetzen. (...) Die Lektüre des Buches, das seine erhellende Sicht auf die neuen ethnischen Realitäten auch den persönlichen Erfahrungen des Autors verdankt, sollte mindestens für alle sich mit Migrationspolitik Beschäftigenden Pflicht sein.« Neue Zürcher Zeitung Ob als theoretisches Konzept oder als polemische Formel - lange Zeit bestimmte der Begriff des Multikulturalismus die Debatte über die Einwanderungsgesellschaft. Die stellte man sich vor wie ein Stadtteilfest mit Würstchen, Falafel und Cevapcici - als unverbindlich-tolerantes Nebeneinander. Doch Autoren und Regisseure wie Vladimir Kaminer oder Fatih Akin wollen nicht länger auf ihre Herkunft reduziert werden und haben die Vorstellungen von deutscher Kultur verändert. Daher sollten, so Mark Terkessidis, die alten Konzepte überwunden werden.

Verlag Suhrkamp
ISBN 9783518125892
2010

6. Auflage . 2010 . 220 Seiten. 17.7 x 10.8 cm . Paperback . edition suhrkamp .

Softcover

lieferbar innerhalb von 2 Werktagen
Über den Artikel

»Interkultur soll mit messbaren Zielvorgaben an den tatsächllichen Verhältnissen ansetzen. (...) Die Lektüre des Buches, das seine erhellende Sicht auf die neuen ethnischen Realitäten auch den persönlichen Erfahrungen des Autors verdankt, sollte mindestens für alle sich mit Migrationspolitik Beschäftigenden Pflicht sein.« Neue Zürcher Zeitung

Ob als theoretisches Konzept oder als polemische Formel - lange Zeit bestimmte der Begriff des Multikulturalismus die Debatte über die Einwanderungsgesellschaft. Die stellte man sich vor wie ein Stadtteilfest mit Würstchen, Falafel und Cevapcici - als unverbindlich-tolerantes Nebeneinander. Doch Autoren und Regisseure wie Vladimir Kaminer oder Fatih Akin wollen nicht länger auf ihre Herkunft reduziert werden und haben die Vorstellungen von deutscher Kultur verändert. Daher sollten, so Mark Terkessidis, die alten Konzepte überwunden werden. Er plädiert für eine radikale interkulturelle Öffnung.

Alle Institutionen müßten darauf abgeklopft werden, ob sie Personen, egal welcher Herkunft, auch tatsächlich die gleichen Chancen auf Teilhabe einräumen. Nur so können die Potentiale einer vielfältigen Gesellschaft fruchtbar gemacht werden.

Mark Terkessidis, geboren 1966, Diplom-Psychologe, war von 1992 bis 1994 Redakteur der Zeitschrift Spex und arbeitet seitdem als freier Autor zu den Themen Populärkultur, Identitätsbildung und Rassismus. Zahlreiche Buchveröffentlichungen.

über die Autoren
Mark Terkessidis

Mark Terkessidis, geboren 1966, ist freier Autor und hat u. a. für taz, Tagesspiegel, Die Zeit und Süddeutsche Zeitung geschrieben sowie Radiobeiträge fü den Deutschlandfunk verfasst und im WDR-Radio moderiert. Er promovierte über die Banalität des Rassismus und unterrichtete an den Universitäten Köln, Rotterdam und St. Gallen. Zuletzt...

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