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Kassel: eine Fiktion

Ein Roman als trompe-l'oeil - vom Illusionisten Enrique Vila-Matas, pünktlich zur documenta 14 Ein katalanischer Schriftsteller ist eingeladen und aufgefordert, Teil der berühmten, alle fünf Jahre stattfindenden Ausstellung von Gegenwartskunst, der Documenta in Kassel zu sein. Seine Aufgabe ist denkbar simpel: in einem chinesischen Restaurant soll er eine Woche lange jeden Morgen an einem Tisch sitzen, vor ihm eine Karte mit der Aufschrift "writer in residence", um mit nichts als seiner bloßen Präsenz zu zeigen, was er unter Kunst versteht. Als Lohn ist ihm die Enthüllung der "Geheimnisse des Universums" versprochen. Enrique Vila-Matas entwickelt von dieser Versuchsanordnung ausgehend eine Geschichte, die sich allmählich von konventioneller Logik verabschiedet - ein Spiel von Fiktion und dem Vermögen von Literatur und Kunst beginnt, an dem die großen Vorbilder teilnehmen: Joseph Roth, Franz Kafka und Raymond Roussel (den wir gut aus Locus Solus kennen, Band 329).

Verlag AB - Die Andere Bibliothek
ISBN 9783847703884
2017

Erscheinungsdatum: 11.04.2017 . 1. Auflage . 360 Seiten. 21.3 x 12.1 cm . Die Andere Bibliothek . Hardcover .

Hardcover

lieferbar innerhalb von 2 Werktagen
Über den Artikel
Ein Roman als trompe-l’œil – vom Illusionisten Enrique Vila-Matas, pünktlich zur documenta 14
Ein katalanischer Schriftsteller ist eingeladen und aufgefordert, Teil der berühmten, alle fünf Jahre stattfindenden Ausstellung von Gegenwartskunst, der Documenta in Kassel zu sein. Seine Aufgabe ist denkbar simpel: in einem chinesischen Restaurant soll er eine Woche lange jeden Morgen an einem Tisch sitzen, vor ihm eine Karte mit der Aufschrift „writer in residence“, um mit nichts als seiner bloßen Präsenz zu zeigen, was er unter Kunst versteht. Als Lohn ist ihm die Enthüllung der „Geheimnisse des Universums“ versprochen. Enrique Vila-Matas entwickelt von dieser Versuchsanordnung ausgehend eine Geschichte, die sich allmählich von konventioneller Logik verabschiedet – ein Spiel von Fiktion und dem Vermögen von Literatur und Kunst beginnt, an dem die großen Vorbilder teilnehmen: Joseph Roth, Franz Kafka und Raymond Roussel (den wir gut aus Locus Solus kennen, Band 329).
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