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Die Flucht der Genies

Neun ungarische Juden verändern die Welt Eine literarische Reportage

Die Autorin Kati Marton, die mit ihren Eltern ein Jahr nach dem Aufstand von 1956 auf einer abenteuerlichen Flucht aus Budapest entkam, erzählt die Lebensgeschichten dieser brillanten Männer, ohne deren Leistungen in Wissenschaft und Kunst das 20. Jahrhundert nicht vorzustellen ist. Wie kann eine einzige Stadt so unterschiedliche Genies hervorbringen? Arthur Koestler, André Kertész und Ropert Capa. Michael Curtiz und Alexander Korda. Léo Szilárd, Eugene Wigner, John von Neumann und Edward Teller. Neun ungarische Genies, die in Budapest aufwuchsen, ihre Heimat verlassen und ins englische und amerikanische Exil fliehen mussten. Eine Spurensuche.

Verlag Eichborn
ISBN 9783821862194
2010

Hardcover

leider nicht mehr lieferbar
Über den Artikel

Die Autorin Kati Marton, die mit ihren Eltern ein Jahr nach dem Aufstand von 1956 auf einer abenteuerlichen Flucht aus Budapest entkam, erzählt die Lebensgeschichten dieser brillanten Männer, ohne deren Leistungen in Wissenschaft und Kunst das 20. Jahrhundert nicht vorzustellen ist.

Wie kann eine einzige Stadt so unterschiedliche Genies hervorbringen? Arthur Koestler, André Kertész und Ropert Capa. Michael Curtiz und Alexander Korda. Léo Szilárd, Eugene Wigner, John von Neumann und Edward Teller. Neun ungarische Genies, die in Budapest aufwuchsen, ihre Heimat verlassen und ins englische und amerikanische Exil fliehen mussten. Eine Spurensuche.

Kein anderes Land Europas hat, gemessen an seiner Bevölkerungszahl, so viele Nobelpreisträger hervorgebracht wie Ungarn. Kati Marton schildert das Schicksal von neun hochtalentierten ungarischen Juden, die erst vor den Schrecken der Horthy-Diktatur und dann vor den Verbrechern des Nationalsozialismus fliehen mussten und die später die Welt veränderten.

Ohne die Nuklearphysiker und Mathematiker Léo Szilárd, Eugene Wigner, John von Neumann und Edward Teller hätte es die Atombombe nicht gegeben. Die Photographen André Kertész und Ropert Capa prägten Kunst- und Kriegsphotographie des 20. Jahrhunderts. Der Regisseur Michael Curtiz ist der Schöpfer des unsterblichen Melodrams »Casablanca«. Alexander Korda, Produzent von »Sein oder Nichtsein« und »Der dritte Mann« beeinflusste die britische Filmgeschichte wie kein anderer. Arthur Koestler schließlich zählt zu den berühmtesten politischen Essayisten und Schriftstellern des 20. Jahrhunderts. Sie alle gehörten einer Generation an und wuchsen auf in der goldenen Periode Budapests. Die Autorin Kati Marton, die mit ihren Eltern ein Jahr nach dem Aufstand von 1956 auf einer abenteuerlichen Flucht aus Budapest entkam, erzählt die Lebensgeschichten dieser brillanten Männer, ohne deren Leistungen in Wissenschaft und Kunst das 20. Jahrhundert nicht vorzustellen ist. Wie kam es zu dieser ungewöhnlichen Konzentration von jungen Talenten in einer einzigen Stadt?

»>Die Flucht der Genies< ist die Geschichte des exilierten Genies. Kati Marton platziert ihre genau recherchierten, wunderbar verfassten Einzelbiographien in den Zusammenhang der euro-amerikanischen Welt des letzten Jahrhunderts - gewürzt mit ein wenig Budapester Nostalgie. Ihr Buch zu lesen ist ebenso lehrreich wie bewegend.« Fritz Stern

Kati Marton ist die Autorin von Wallenberg und Tod in Jerusalem. Sie lebt mit ihrem Ehemann, dem Diplomaten Richard Holbrooke, in New York.

Die Übersetzerin Ruth Keen wurde 1952 in London geboren. Sie übersetzte zunächst aus dem Chinesischen, später aus dem Englischen (u. a. Xiao Hong, Geschichten vom Hulanfluss; Romane von George Baxt, David Pierce, Dick Francis, Philip Hensher, Kathy Lette). Ruth Keen lebt in Berlin.
 

über die Autoren
Kati Marton

Kati Marton ist die Autorin von Wallenberg und Tod in Jerusalem. Sie lebt mit ihrem Ehemann, dem Diplomaten Richard Holbrooke, in New York.

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