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Perversion

Auf der Grundlage einer Auseinandersetzung mit den Begriffen Perversion, Paraphilie und Störung der Sexualpräferenz wird dargestellt, inwiefern die klassische Psychoanalyse hilfreich sein kann. Die Parameter einer Perversionstherapie und weitere Therapieformen werden vorgestellt.

Verlag Psychosozial-Verlag
ISBN 9783837920673
2011

Erscheinungsdatum: 01.04.2011 . 139 Seiten. 20.5 x 12.5 cm . Paperback . Analyse der Psyche und Psychotherapie .

Softcover

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Über den Artikel
Das Studium der Perversionen eröffnete Freud tiefe Einsichten in die Funktionsweise von Sexualität und Erotik, die für seine Theoriebildung über die menschliche Psyche von entscheidender Bedeutung waren. Viele dieser Einsichten haben bis heute ihre Gültigkeit, viele wurden inzwischen ergänzt und differenziert. Heute wird der Begriff der Perversion im Kontext der Psychiatrie kaum mehr verwendet, sondern zunehmend durch die Bezeichnungen »Paraphilie« oder »Störung der Sexualpräferenz« ersetzt. Dennoch bezeichnen diese Termini keine identischen Phänomene, wie der Autor in der Auseinandersetzung mit den Gründen der Neudefinition anschaulich darlegt.

Ein zentrales Anliegen des Bandes ist es, zu zeigen, dass und wie die klassische Psychoanalyse – etwa bei Fetischismus, Exhibitionismus oder Sadismus – hilfreich sein kann. Dabei werden die für eine Perversionstherapie notwendigen Parameter betrachtet und auch weitere mögliche Therapieformen vorgestellt.
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