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Naivitaet und Lebenskunst

Die Idee der Synthese von Leben und Geist in Thomas Manns Hochstapler-Memoiren

Verlag Peter Lang GmbH, Internationaler Verlag der Wissenschaften
ISBN 978-3-631-48550-7
1995

Erscheinungsdatum: 01.09.1995 . 210,0 mm x 148,0 mm . Softcover .

Softcover

lieferbar innerhalb von 10 Werktagen, Print on Demand
Über den Artikel
Gegenstand der Untersuchung ist Thomas Manns Romanfigur Felix Krull. Mit dem Hochstapler versucht der Autor, den für sein Lebenswerk konstitutiven Gegensatz von Leben und Geist auf der Grundlage einer «Metaphysik der Täuschung» zu lösen. Krull ist Nietzsches freier Geist, der jenseits von Gut und Böse einer neuen Oberfläche huldigt - «aus Tiefe». Nachgewiesen werden soll die Sonderstellung des Hochstapler-Romans als heitere Kontrafaktur fast des gesamten Werks des Autors im Blick auf eine Synthesenfindung von Leben und Geist und im Rahmen der vom Autor rezipierten Tradition.
Aus dem Inhalt: Die Konfliktbeziehung von Leben und Geist, bes. im Frühwerk Thomas Manns - Die Sonderstellung des Hochstaplers Krull als naiver Lebenskünstler im Blick auf die vom Autor rezipierte Tradition (Goethe, Nietzsche, Schopenhauer) - Vergleich des Hochstaplers mit Nietzsches Zarathustra.
über die Autoren
Sabine Appel

Sabine Appel (1967 bei Gießen geboren), studierte Germanistik und Philosophie in Heidelberg, Mannheim, Paris und Cambridge. Sie verfasste zahlreiche geistesgeschichtliche Biographien, u.a. über Caroline Schlegel-Schelling, Madame de Stael, Katharina von Medici, Elisabeth I, Heinrich VIII, Schopenhauer, Goethe und Nietzsche (erschienen...

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