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Kritik üben

Die Kunst des feinen Urteils

A. O. Scott, in der "New York Times" für die Filmkritik verantwortlich, plädiert dafür, die Kritik als eine Kunst zu betrachten.

Verlag Hanser, Carl
ISBN 9783446254671
2017

Erscheinungsdatum: 20.02.2017 . 320 Seiten. 21.2 x 13.5 cm . Hardcover .

Hardcover

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Über den Artikel

Wir alle sind Kritiker. Ob im Kino, im Restaurant oder beim Fußball, wir wissen sofort genau, was gut war und was in die Hose gegangen ist. Und wir machen unser Urteil auch gleich in allen möglichen Medien öffentlich: Daumen rauf, Daumen runter. Reicht das?

A. O. Scott, in der "New York Times" für die Filmkritik verantwortlich, hat da so seine Zweifel. Er plädiert dafür, die Kritik als eine Kunst zu betrachten.

Nicht der spontane Reflex zählt, sondern die fundierte Kenntnis, dazu das genaue Argument, das zu einem begründeten Urteil führt. Langweilig? Überhaupt nicht. Das feine Urteil als hohe Kunst betrieben macht unsere Gespräche interessanter, egal, ob es um Romane oder um Rotwein geht.

über die Autoren
Anthony O. Scott

Jahrgang 1966, US-amerikanischer Filmkritiker und Journalist. Seit 2004 leitender Filmkritiker bei der New York Times und Professor für Filmkritik an der Wesleyan University. A.O. Scott lebt in Brooklyn, New York. Bei Hanser erscheint im Februar 2017 Kritik üben. Die Kunst des feinen Urteils.

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