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Schneezeichen

Das Stecken von großen Stöcken dürfte die älteste Methode sein, im Winter einen Weg zu markieren. Dem urzeitlichen Leitsignal haben die Jahrhunderte nichts anhaben können, der Schneepfahl ist heute in der Schweiz so selbstverständlich wie eh und je. Sein Einsatz ist völlig unreguliert, weder Größe noch Farbgebung noch Material sind festgelegt, jede Gemeinde folgt ihren eigenen Regeln und Systemen. Die Kartenbox Schneezeichen bildet dieses Stück Schweizer Kultur ab. Der Autor hat unzählige jener Urtypen visueller Kommunikation über mehrere Jahre hinweg in seinem Atelier zusammengetragen und einzeln fotografiert. Der undefinierte weiß-graue Hintergrund lässt einerseits Schnee-Assoziationen zu und bewahrt so das vertraute Farbmilieu des Motivs, gleichzeitig ist der Verweis auf den Gebrauchszusammenhang getilgt und dekontextualisiert. In dieser Zweideutigkeit finden die Objekte zu ihrer Sprache und offenbaren sich dem Betrachter.

Verlag niggli Verlag
ISBN 9783721209440
1970

19 x 23 cm. 55 Seiten. 1. Auflage. PRODUCTCODE_BZ.
lieferbar innerhalb von 2 Werktagen
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Über den Artikel

Das Stecken von großen Stöcken dürfte die älteste Methode sein, im Winter einen Weg zu markieren. Dem urzeitlichen Leitsignal haben die Jahrhunderte nichts anhaben können, der Schneepfahl ist heute in der Schweiz so selbstverständlich wie eh und je. Sein Einsatz ist völlig unreguliert, weder Größe noch Farbgebung noch Material sind festgelegt, jede Gemeinde folgt ihren eigenen Regeln und Systemen. Die Kartenbox Schneezeichen bildet dieses Stück Schweizer Kultur ab.

Schneezeichen, Patrik Fuchs from Oliver Abegg on Vimeo.

Der Autor hat unzählige jener Urtypen visueller Kommunikation über mehrere Jahre hinweg in seinem Atelier zusammengetragen und einzeln fotografiert. Der undefinierte weiß-graue Hintergrund lässt einerseits Schnee-Assoziationen zu und bewahrt so das vertraute Farbmilieu des Motivs, gleichzeitig ist der Verweis auf den Gebrauchszusammenhang getilgt und dekontextualisiert. In dieser Zweideutigkeit finden die Objekte zu ihrer Sprache und offenbaren sich dem Betrachter.

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