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Die Seele des Menschen im Sozialismus

Ein Essay

"Eine Weltkarte, die das Land Utopia nicht enthielte, wäre nicht wert, dass man einen Blick darauf wirft, denn auf ihr fehlte das einzige Land, in dem die Menschheit immer landet." Oscar Wilde

Verlag Edition Nautilus GmbH
ISBN 9783960540410
2017
übersetzt von Christine Koschel, übersetzt von Inge von Weidenbaum
26 x 18 cm. 112 Seiten. Hardcover. Serien: UTOPIEN FÜR HAND UND KOPF.
lieferbar innerhalb von 2 Werktagen
Über den Artikel

Oscar Wildes hymnisches Credo des unbedingten Individualismus ist legendär. Karl Kraus nannte die Schrift "das Tiefste, Adeligste und Schönste, das der vom Philistersinn gemordete Genius geschaffen hat".

Wilde, der sozialistische Dandy, verabscheute sämtliche Regierungsformen. Der Staat solle nur noch ein Zusammenschluss zur Verteilung der ausreichend vorhandenen Güter sein, unangenehme Aufgaben sollten Maschinen übernehmen. Der konformistischen Unterwerfung unter die Autorität setzt Wilde die individuelle Kreativität des Künstlers entgegen, der nur in einer freien Gesellschaft ohne Regierung in der Lage sei, sich frei zu äußern, und auch nur in einer solchen Gesellschaft könne das Publikum Kunstsinn entwickeln: "Der neue Individualismus, an dessen Verwirklichung der Sozialismus arbeitet, wird ein Zustand vollkommener Harmonie sein."

Anselm Lenz, Mitgründer des Haus Bartleby e.V., hat diesem Band ein ebenso hymnisches Vorwort vorangestellt: "Kein Text wurde jemals von einem Gott verfasst, außer diesem einen!"

über die Autoren
Oscar Wilde

Text zum Autor: Oscar Wilde (1854-1900) wurde bereits zu Lebzeiten große Bewunderung für seine schriftstellerische Begabung zuteil. Gleichzeitig sorgte aber sein extravaganter Lebensstil für einige Skandale. Heute zählt er zu den meistgelesenen englischen Autoren. Sein einziger Roman "Das Bildnis des Dorian Gray" ist eine teilweise...

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