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Tagebücher

1819-1877

Ein einmaliger Einblick in die Gründungszeit der Vereinigten Staaten und in das amerikanischen Denken.

Verlag Matthes & Seitz Berlin
ISBN 978-3-95757-541-8
2022

Erscheinungsdatum: 24.03.2022 . 1. Auflage . 900 Seiten. 20,5 cm x 12,5 cm . Hardcover .

Hardcover

lieferbar innerhalb von 10 Werktagen
Über den Artikel
Ralph Waldo Emerson war der wohl wichtigste Essayist und Denker des amerikanischen 19. Jahrhunderts. Der Begründer des Transzendentalismus beeinflusste maßgeblich die Werke von Dichtern und Philosophen wie Walt
Whitman, Henry David Thoreau, John Muir, William James und sogar Friedrich Nietzsche. Über Jahrzehnte führte Emerson Tagebücher, aus denen hier eine Auswahl in neuer Übersetzung und herausgegeben von Jürgen Brôcan vorgestellt wird. Emerson notiert Gedichtfragmente, Aphorismen, philosophische Betrachtungen, Erlebnisberichte und Essayentwürfe – ein unerschöpfliches Füllhorn von anregenden Gedanken über Natur, Geschichte, Demokratie, den Menschen und seine Möglichkeiten, sich zu bilden und den Anforderungen des Tages zu begegnen. Emerson erweist sich aber auch als scharfer Beobacher der politischen und intellektuellen Entwicklungen seiner Zeit: Die Tagebücher gewähren einen unmittelbaren Einblick in die turbulente Entstehung der damals noch jungen Vereinigten Staaten und bieten Erklärungen für viele noch heute vorhandene Merkmale der amerikanischen Mentalität: Materialismus, Pioniergeist, Expansionismus, rassistische Vorurteile. Emersons Tagebücher sind somit auch ein Buch über die Wurzeln des heutigen Amerikas.
über die Autoren
Ralph Waldo Emerson

Ralph Waldo Emerson, 1803 in Boston, Massachusetts, geboren, verfasste zahlreiche philosophische Vorträge, Essays und Gedichte, in denen er eine radikale Erneuerung und geistige Selbstbestimmung der amerikanischen Kultur und Literatur propagierte. Mit Texten wie Nature (1836), Conduct Of Life (1860) und Society And Solitude (1870) wurde er...

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