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Allein gegen Hitler

Leben und Tat des Johann Georg Elser

Verlag C.H.Beck
ISBN 978-3-406-80061-0
2024

Erscheinungsdatum: 15.01.2024 . 1. Auflage . 224 Seiten. 21,7 cm x 13,9 cm . Hardcover . mit 29 Abbildungen .

Hardcover

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Über den Artikel

DER MANN, DER HITLER TÖTEN WOLLTE - DAS LEBEN DES GEORG ELSER

Am 8. November 1939 explodierte im Münchner Bürgerbräukeller eine Bombe. Eigentlich hätte sie Adolf Hitler töten sollen, während er gerade eine Rede hielt. Wenn dieser Plan aufgegangen wäre, hätte der Zweite Weltkrieg und mit ihm die Weltgeschichte einen völlig anderen Verlauf genommen. Doch der „Führer“ verließ vorzeitig den Saal und kam mit dem Leben davon. Dieses Buch erzählt die Geschichte des Mannes, der ganz allein die Tat plante und ausführte: Johann Georg Elser.

Früher als die meisten Deutschen erkannte der Schreiner Georg Elser, dass Hitlers Regime Krieg und Verderben bedeutete. Um das zu verhindern, fasste er den Entschluss zum Attentat, konstruierte – technisch perfekter als die Offiziere des militärischen Widerstands - eine Bombe samt Zündmechanismus und versteckte sie unbemerkt in einer Säule des Bierkellers. Heute ist Elser zwar fast so berühmt wie die Geschwister Scholl und Graf Stauffenberg, der Held des 20. Juli 1944. Aber als Person blieb er unbekannt. Dieses akribisch recherchierte Lebensbild des Rebellen gegen den Unrechtsstaat zeigt den Schreiner aus Königsbronn zum ersten Mal in seinem sozialen, historischen und menschlichen Kontext. Wolfgang Benz holt damit nach, was längst überfällig ist: eine wissenschaftlich fundierte Biografie des einfachen Mannes aus dem Volk, der zur Einsicht in die verbrecherische Natur des NS-Regimes gelangte und sich bis zur letzten Konsequenz zum Widerstand entschloss.



Die erste große Biografie aus den Quellen
Eine längst überfällige Würdigung
Die Weltgeschichte wäre anders verlaufen, hätte Hitler das Attentat nicht überlebt


über die Autoren
Wolfgang Benz

Wolfgang Benz, geb. 1941, ist Zeithistoriker und Professor em. der Technischen Universität Berlin. Er leitete bis 2011 das Zentrum für Antisemitismusforschung in Berlin. Bei Reclam erschien zuletzt »Die Weiße Rose. 100 Seiten«.

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