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Wessen Erinnerung zählt?

Kolonialismus und Rassismus heute

Terkessidis hat sich eingehend mit Rassismus beschäftigt und beschreibt Kennzeichen von Alltagsrassismus ebenso wie dessen Entstehung in Deutschland, insbesondere während der Kolonialzeit.

Verlag Hoffmann und Campe
ISBN 9783455005783
2019

160 Seiten. Hardcover.
noch nicht erschienen
Über den Artikel

Mark Terkessidis diskutiert vor dem Hintergrund der #metoo-Debatte und Alltagsrassismus den Umgang Deutschlands mit seiner Kolonialgeschichte. Das Buch knüpft an die Diskussion um Beutekunst und die Rückgabe von Sammlungen an afrikanische Länder an. Terkessidis hat sich eingehend mit Rassismus beschäftigt und beschreibt Kennzeichen von Alltagsrassismus ebenso wie dessen Entstehung in Deutschland, insbesondere während der Kolonialzeit. Terkessidis argumentiert, dass mit dem Versailler Vertrag Vorurteile in deutsche Köpfe Einzug hielten, die sich bis heute gehalten haben. Am Beispiel von Raubkunst, Sprache und falschen Erwartungshaltungen gegenüber Menschen mit Migrationshintergrund zeigt er, dass wir die Last der Kolonialzeit noch lange nicht überwunden haben und noch viel zu tun ist.

über die Autoren
Mark Terkessidis

Mark Terkessidis (geboren 1966) arbeitet als Publizist mit den Schwerpunkten Popkultur und Migration. 2006 verfaßte er zusammen mit Yasemin Karasoglu ein intensiv diskutiertes Plädoyer für mehr Rationalität in der Integrationsdebatte.

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