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Ein Tanz zur Musik der Zeit

Romanzyklus in 12 Bänden + »Einladung zum Tanz« Ein Handbuch

»Einer der anmutigsten und gescheitesten Romanzyklen dieses Jahrhunderts.« Christian Ferber, Die Welt

Verlag Elfenbein
ISBN 9783941184480
2018
  • 12 Bände der Werkausgabe + 1 Handbuch
  • Gebunden
  • aus dem Englischen übersetzt von Heinz Feldmann
  • gesamt ca. 3.200 Seiten
  • komplett 286 EUR
lieferbar innerhalb von 2 Werktagen
Über den Artikel

»Das Werk ist wie trockener Sekt, kühl, humorvoll, durchdacht und genau gebaut. Es ist realistischer als das Werk von Proust, mit dem es so oft verglichen wird - und viel vergnüglicher.« Evelyn Waugh

Der zwölfbändige Zyklus »Ein Tanz zur Musik der­ Zeit« - aufgrund­ sei­ner­ inhaltlichen­ wie formalen Gestaltung immer wieder mit Mar­cel Prousts »Auf der Suche nach der verlorenen Zeit« verglichen -­ gilt­ als­ das­ Hauptwerk­ des­ britischen Schriftstellers Anthony Powell und gehört zu den bedeutendsten Romanwerken des 20. Jahr­hun­derts. In­spi­riert ­von ­dem ­gleich­namigen Bild des französischen Barockmalers Nicolas Poussin, zeichnet der Zyklus ein facet­tenreiches Bild der englischen Upperclass vom Ende des Ersten Weltkriegs bis in die späten sechziger Jahre. Aus der Perspektive des mit typisch britischem Humor und Understatement ausgestatteten Ich­-Erzählers Jenkins - der durch so­ manche­ biografische­ Parallele­ wie­ Powells­ Alter ­Ego­ anmutet - bietet der »Tanz« eine Fülle von Figuren, Ereignissen, Beobachtungen und Erinnerungen, die einen einzigartigen und auf­schlussreichen Einblick geben in die Gedanken­welt der in England nach wie vor tonangebenden Gesellschaftsschicht mit ihren durchaus merk­würdigen Lebensgewohnheiten. So eröffnet Powell seinen »Tanz« in dem Band »Eine Frage der Erziehung« mit Szenen der Jugend: Jenkins in der Abschlussklasse des College, während eines Sprachaufenthalts in Frankreich sowie beim Five O’Clock Tea seines Universitätsprofessors. Jahre später sehen wir ihn im zweiten Teil, »Tendenz: steigend«, auf Bällen und Partys der Oberklasse, aber auch der Boheme, wo er neue und immer wieder alte Bekannte trifft - sowie erste Liebschaften erlebt. Geheimnisvolle spiritistische Sitzungen und Dinnerpartys kennzeichnen den dritten Teil, »Die Welt des Wechsels«, bis im vierten, »Bei Lady Molly«, der Erzähler während eines Wochenendaufenthalts ein Schloss besucht, wo er seine zukünftige Frau kennenlernt. Der historische Hintergrund, die Jahre zwischen 1921 und 1934, scheint dabei immer wieder überraschend schlaglichtartig auf.

In deutscher Sprache ist Powells »Tanz« recht unbekannt geblieben, mangelte es doch bisher an einer Übersetzung des gesamten Zyklus. Drei Anläufe hat es in der Vergangenheit gegeben, alle scheiterten. Die hier angekündigte Ausgabe startet mit den Bänden 1 bis 4. Sie basiert auf den in den 80er Jahren von Heinz Feldmann (geb. 1935) angefertigten und noch einmal vollständig durchgesehenen ersten drei Teilen. Die Bände 5 bis 12 werden in halbjährlichem Rhythmus zwischen Frühjahr 2016 und Herbst 2019 erscheinen - aus der Feder desselben Übersetzers, über den Anthony Powell in seinem Tagebuch vermerkte: “I am lucky to have him as a translator.“

  • Band 1: Eine Frage der Erziehung
  • Band 2: Tendenz: steigend
  • Band 3: Die Welt des Wechsels
  • Band 4: Bei Lady Molly
  • Band 5: Casanovas chinesisches Restaurant
  • Band 6: Die Wohlwollenden
  • Band 7: Das Tal der gebeine
  • Band 8: Bücher schmücken ein Zimmer
  • Band 9: Die Philosophen des Krieges
  • Band 10: Bücher schmücken ein Zimmer
  • Band 11: Könige auf Zeit
  • Band 12: Der Klang geheimer Harmonien
  • zzgl. »Einladung zum Tanz«: Ein Handbuch
über die Autoren
Anthony Powell

Anthony Powell (1905—2000) besuchte das Eton College, studierte in Oxford und heiratete eine Adlige. Er arbeitete als Lektor in einem Lon­doner Verlag, schrieb Drehbücher und Beiträge für britische Tageszeitungen, war Herausgeber des Magazins „Punch“ und Au­tor zahlreicher Romane. Jene gesellschaftliche Oberschicht...

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