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Patria

„Patria“ heißt Vaterland, Heimat. Aber was ist Heimat? Die beiden Frauen und ihre Familie, um die es in Fernando Aramburus von der Kritik gefeierten und mit den größten spanischen Literaturpreisen ausgezeichneten Roman geht, sehen ihre Heimat mit verschiedenen Augen.

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Verlag Rowohlt
ISBN 9783498001025
2018
übersetzt von Willi Zurbrüggen
22 x 15.5 cm. 768 Seiten. 2. Auflage. Hardcover.
lieferbar innerhalb von 2 Werktagen
Über den Artikel

Bittori sitzt am Grab ihres Mannes Txato, der vor über zwanzig Jahren von Terroristen erschossen wurde. Sie erzählt ihm, dass sie beschlossen hat, in das Haus, in dem sie wohnten, zurückzukehren. Denn sie will herausfinden, was damals wirklich geschehen ist, und wieder unter denen leben, die einst schweigend zugesehen hatten, wie ihre Familie ausgegrenzt wurde. Das Auftauchen von Bittori beendet schlagartig die vermeintliche Ruhe im Dorf. Vor allem die Nachbarin Miren, damals ihre beste Freundin, heute Mutter eines Sohnes, der als Terrorist in Haft sitzt, zeigt sich alarmiert. Dass Mirens Sohn etwas mit dem Tod ihres Mannes zu tun hat, ist Bittoris schlimmste Befürchtung. Die beiden Frauen gehen sich aus dem Weg, doch irgendwann lässt sich die lange erwartete Begegnung nicht mehr vermeiden.
Ein epochemachender Roman über Schuld und Vergebung, Freundschaft und Liebe, der zeigt, wie die große Politik den inneren Kern einer Gemeinschaft zerstören kann und wie lange es dauert, bis die Menschen wieder zueinander finden.

über die Autoren
Fernando Aramburu

Fernando Aramburu, geboren 1959 in San Sebastián im Baskenland, hat in Spanien schon mehrere Romane veröffentlicht. Er lebt seit vielen Jahren in Hannover. Für sein umfassendes Werk wurde er mit zahlreichen Preisen ausgezeichnet, u. a. dem Premio Vargas Llosa, Premio Biblioteca Breve und zuletzt, für "Patria", mit dem Premio Nacional de la...

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