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Post aus Hawaii

Reiseberichte von einem "kleinen Felsen im unendlichen Ozean" - Erstmals nun erscheinen Mark Twains hinreißende Reiseberichte in deutscher Sprache, ergänzt durch ausführliche Anmerkungen, ein Vor- und ein Nachwort sowie einen Brief und eine Tagebuchnotiz Mark Twains, die der Herausgeber während seiner Recherchen entdeckte.

Verlag mareverlag
ISBN 9783866481305
2010
herausgegeben von Pechmann, Alexander
21 x 13.8 cm. 368 Seiten. Hardcover. 4. Auflage.
lieferbar innerhalb von 2 Werktagen
Über den Artikel

»Die gesamte amerikanische Literatur gründet auf Mark Twain. Davor gab es nichts. Danach ist nie wieder etwas so gut gewesen.« Ernest Hemingway

Reiseberichte von einem »kleinen Felsen im unendlichen Ozean« - Erstmals nun erscheinen Mark Twains hinreißende Reiseberichte in deutscher Sprache, ergänzt durch ausführliche Anmerkungen, ein Vor- und ein Nachwort sowie einen Brief und eine Tagebuchnotiz Mark Twains, die der Herausgeber während seiner Recherchen entdeckte.

Im Jahr 1866, lange vor dem Erscheinen seiner berühmten Romane und Reiseberichte, verbrachte Mark Twain mehrere Monate als Korrespondent auf den Inseln von Hawaii, seinerzeit noch ein unabhängiges Königreich. Die Artikel, die er dort schrieb, begründeten seinen Ruf als Autor und rasender Reporter, als ebenso genauer wie respektloser und origineller Beobachter seiner Zeit. Mit unermüdlichem Interesse und unvergleichlichem Humor schreibt Mark Twain über die Sitten und Unsitten der Eingeborenen, die königliche Familie und ihre mehr oder weniger ruhmreiche Geschichte, Walfänger und übereifrige Missionare, über die Katzenkompanien von Honolulu, die haarsträubende Odyssee einiger Schiffbrüchiger und den absurden Zeitvertreib der ersten Touristen. Nebenbei verteidigt er die Mörder von Kapitän James Cook, prüft die Schönheit hawaiischer Frauen und ihrer bunten Wickelkleider, die "passen wie ein Zirkuszelt auf einen Zeltpfosten", und erfindet neuartige Mittel gegen Seekrankheit.

»Mit aufrichtiger Neugier und feinem Humor schreibt Twain über die merkwürdigen Sitten der Eingeborenen, über Walfänger, Missionare und die ersten Touristen auf dem ›kleinen Felsen im unendlichen Ozean‹. Seine hinreißend formulierten Reiseberichte, die jetzt erstmals vollständig auf Deutsch erschienen sind, liefern ein großartiges Bild einer längst versunkenen Welt, als Hawaii noch ein wildes, polynesisches Königreich und kein Teil der USA war.« Die Welt

Mark Twain, eigentlich Samuel Clemens, geb. am 30.11.1835 in Florida (Missouri). Im Alter von 12 Jahren musste er die Schule abbrechen und begann eine Lehre als Schriftsetzer. Mit 17 Jahren ging er nach New York, dann nach Philadelphia, wo er die ersten Reiseskizzen schrieb. Von 1857 bis 1860 war er Lotse auf dem Mississippi, nahm am Sezessionskrieg auf der Seite der Konföderierten teil und war 1861 Silbersucher in Nevada. 1864 lebte er in San Francisco, 1866 als Reporter auf Hawaii und 1867 als Reisender in Europa und Palästina. Er gründete einen Verlag, mußte aber 1894 Konkurs anmelden und ging auf Weltreise, um mit Vorträgen seine Schulden abzutragen. Mark Twain starb am 21.4.1910 in Redding (Conneticut).

Alexander Pechmann, geboren 1968 in Wien, studierte Soziologie, Psychologie sowie englische und amerikanische Literaturwissenschaft. Er arbeitet als Autor, Herausgeber und Übersetzer und übertrug unter anderem Werke von Herman Melville, Mary Shelley, William Butler Yeats und die Liebesbriefe Mark Twains ins Deutsche. Seine erfolgreiche Bibliothek der verlorenen Bücher (2007) wurde in mehrere Sprachen übersetzt.


über die Autoren
Mark Twain
Mark Twain

Mark Twain wurde am 30.11.1835 in Florida (Missouri) geboren. Sein eigentlicher Name ist Samuel Langhorne Clemens. Der Vater starb 1847, und Twain musste im Alter von zwölf Jahren die Schule abbrechen und begann eine Lehre als Schriftsetzer. Mit 17 Jahren ging er nach New York, dann nach Philadelphia, wo er die ersten Reiseskizzen schrieb.Von...

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Pechmann, Alexander

Alexander Pechmann, geb. 1968, Autor, Herausgeber und Übersetzer v. a. der englischen und amerikanischen Literatur des 19. Jahrhunderts; zahlreiche Publikationen, darunter: Herman Melville. Leben und Werk (2003); Mary Shelley. Leben und Werk (2006) sowie Übersetzungen, u.a.: Herman Melville: Die große Kunst, die Wahrheit zu sagen. Von Walen,...

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