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Volksfeinde

Der Weg meiner Familie nach Amerika

»Sie öffnen die Büchse der Pandora«, wurde Kati Marton gewarnt, als sie Einsicht in die geheimpolizeilichen Akten über ihre Familie in Budapest beantragte. Kati Marton berichtet von der Sowjetisierung Ungarns, demokratischen Hoffnungen und der tragischen Revolution von 1956, von der Verhaftung ihrer Mutter und ihres Vaters, den Schauprozessen, der Verurteilung und Ausreise sowie vom triumphalen Neuanfang in den Vereinigten Staaten.

Verlag AB - Die Andere Bibliothek
ISBN 9783847703433
2013

Erscheinungsdatum: 22.07.2013 . 1. Auflage . 390 Seiten. 21.3 x 12.1 cm . Hardcover . Die Andere Bibliothek .

Hardcover

Führen wir nicht bzw. nicht mehr
Über den Artikel

»Sie öffnen die Büchse der Pandora«, wurde Kati Marton gewarnt, als sie Einsicht in die geheimpolizeilichen Akten über ihre Familie in Budapest beantragte.

Kati Martons Eltern entstammten der Welt des untergegangenen jüdisch-ungarischen Großbürger­tums. Sie verschwiegen ihre Herkunft. Und sie berichteten als letzte unabhängige Journalisten aus Budapest für die Amerikaner. Das machte diese »Volksfeinde« zu Zeiten des Kalten Krieges wert­voll für beide Seiten. Die Geschichte der Martons, sowohl während der Nazizeit als auch unter den Kommunisten, birgt viele Rätsel. Der große braune Archivumschlag, den die Eltern nie öffneten, enthüllte Kati Marton viele Wahrheiten: geheime Liebesaffären, Verrat, Folter – und neben erstaunlichem Mut tiefe familiäre Liebe. Sie machte sich auf die Suche nach ihren Eltern.

Kati Marton erinnert sich an die ungarische Historie und ein drama­tisch erlebtes Familientrauma, indem sie sowohl die Geheimakten über ihren Vater, ihre Mutter und beider Töchter als auch Dutzende von Interviews zugrunde legt. Sie bezeugen, in welchem Maße die Martons von Freunden, Kollegen und sogar dem französischen Kindermädchen überwacht wurden.

Kati Marton berichtet von der Sowjetisierung Ungarns, demokratischen Hoffnungen und der tragischen Revolution von 1956, von der Verhaftung ihrer Mutter und ihres Vaters, den Schauprozessen, der Verurteilung und Ausreise sowie vom triumphalen Neuanfang in den Vereinigten Staaten. Aber sie enthüllt auch: in dem geheimen Kalten Krieg zwischen Washington und Moskau waren Kati Marton und ihre Familie nur Schachfiguren in einem größeren Spiel.

 

Kati Marton wurde 1949 in Budapest geboren und entkam 1957 mit den Eltern und der Schwester in die USA. Sie arbeitete als Nachrichtenkorrespondentin bei NPR und ABC News und ist Autorin u. a. des New York-Times-Bestsellers »Die Flucht der Genies: Neun ungarische Juden verändern die Welt«, der als Band 303 in der Anderen Bibliothek erschienen ist. Kati Marton lebt in New York.

über die Autoren
Kati Marton

Kati Marton ist die Autorin von Wallenberg und Tod in Jerusalem. Sie lebt mit ihrem Ehemann, dem Diplomaten Richard Holbrooke, in New York.

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