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Helmut Newton. SUMO. Revised by June Newton

Die Wiederauferstehung des größten Buchs des 20. Jahrhunderts Diese neue Ausgabe ist die Erfüllung eines Traums. Helmut Newton wäre sicher hoch erfreut darüber, dass "SUMO" jetzt, ein Jahrzehnt nach seiner Erstveröffentlichung, in einem Format herausgegeben wird, das eine demokratischere Verbreitung ermöglicht und seine Kunst einem großen Publikum zugänglich macht. Die stolzen Besitzer der Neuausgabe werden nicht mit ihrem SUMO-Exemplar ringen müssen. Es wird mit einem eigens dafür entworfenen Display-Buchständer geliefert.

Verlag TASCHEN Deutschland GmbH
ISBN 9783836517300
2018
37.4 x 26.7 cm. 464 Seiten. Hardcover.
lieferbar innerhalb von 2 Werktagen
Über den Artikel

Die Wiederauferstehung des größten Buchs des 20. Jahrhunderts

"SUMO" war in jeder Hinsicht ein titanisches Werk: eine 480 Seiten starke Hommage an den einflussreichsten und kontroversesten Fotografen des 20. Jahrhunderts, ein Buch, das Rekorde brach und alle Dimensionen sprengte.

Helmut Newton (1920-2004) hat einfachen oder voraussehbaren Lösungen immer ein gesundes Maß an Misstrauen entgegengebracht. "SUMO" war ein mutiges und beispielloses publizistisches Abenteuer - und ein unwiderstehliches Projekt. Die Idee zu dieser spektakulären Zusammenstellung von Bildern entstand in einem fruchtbaren, vertrauensvollen Dialog zwischen Fotograf und Verleger. Das Buch hatte die Dimensionen einer Privatsammlung mit einem außergewöhnlichen Seitenformat und wurde nach dem neusten Stand der Drucktechnik produziert.

Mit einem Ehrfurcht gebietenden Lebendgewicht von 35,4 Kilo inklusive Box und Einschweißung, seinem ausgefallenen Konzept und der technischen Perfektion seiner Ausführung hat das Buch Maßstäbe gesetzt. "SUMO" erschien mit einer limitierten Auflage von 10 000 signierten und nummerierten Exemplaren, die bald nach der Veröffentlichung ausverkauft waren und schnell ihren Wert vervielfachten.

Als Sensation auf dem Buchmarkt in aller Welt ist die Publikation heute in zahlreichen bedeutenden Sammlungen zu finden, darunter das Museum of Modern Art in New York. Das legendäre SUMO-Exemplar Nummer eins, handsigniert von über 100 der in dem Buch abgebildeten berühmten Persönlichkeiten, brach den Rekord für das teuerste Buch des 20. Jahrhunderts: Bei einer Auktion in Berlin am 6. April 2000 kam es für damals 620 000 DM unter den Hammer. "SUMO" setzte neue Standards für das Genre der Kunstmonografie und sicherte sich einen prominenten Platz in der Geschichte des Fotobuchs.

Diese neue Ausgabe ist die Erfüllung eines Traums. Helmut Newton wäre sicher hoch erfreut darüber, dass "SUMO" jetzt, ein Jahrzehnt nach seiner Erstveröffentlichung, in einem Format herausgegeben wird, das eine demokratischere Verbreitung ermöglicht und seine Kunst einem großen Publikum zugänglich macht. Die stolzen Besitzer der Neuausgabe werden nicht mit ihrem SUMO-Exemplar ringen müssen. Es wird mit einem eigens dafür entworfenen Display-Buchständer geliefert.

Helmut Newton (1920-2004) war einer der eigensinnigsten und meistbewunderten Fotografen des 20. Jahrhunderts. In seinen Mode-, Portrait-, Landschafts- und Aktfotografien entwickelte er eine unverwechselbare Ästhetik. Geboren in Berlin, gelangte er 1940 nach Australien und heiratete dort acht Jahre später June Brunell (aka Alice Springs). In den 70er Jahren erlangte er internationalen Ruhm durch seine Arbeit für das Modemagazin Vogue, dessen Bildersprache er prägend beeinflusste. Newton inszenierte seine Modelle nicht im Studio, sondern in Alltagssituationen, Innenräumen und auf der Straße. Seine Mischung aus widersprüchlichen Szenarien, kühner Beleuchtung und bemerkenswerter Bildkomposition wurde zu seinem Markenzeichen. Ihm wurden zahlreiche Ehrungen zuteil, darunter 1990 der Grand Prix National für Fotografie und 1992 das Bundesverdienstkreuz. Prinzessin Caroline ernannte ihn zum Officer des Arts, Lettres et Sciences seiner Wahlheimat Monaco. Der ehemalige französische Kultusminister Philippe Douste-Blazy ernannte Newton 1996 zum Commandeur de l'Ordre des Arts et des Lettres. Im Januar 2004 kam Helmut Newton bei einem Verkehrsunfall in Hollywood ums Leben. Drei Monate vor seinem Tod hatte er 1000 Werke aus seinem umfangreichen Archiv seiner Heimatstadt Berlin überlassen.

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