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Jean-Luc Godard: Geschichte(n) des Kinos

Als Jean-Luc Godard seine GESCHICHTE(N) DES KINOS nach zehn Jahren Arbeit fertig gestellt hatte, überschlugen sich die Kritiker vor Begeisterung: Die Le Monde Diplomatique bezeichnete HISTOIRE(S) DU CINEMA als "unvergleichliches Meisterwerk", die Süddeutsche Zeitung sprach von seinem "schönstem, persönlichsten, überzeugendstem Werk."

Verlag Absolut Medien
ISBN 9783898485555
2009

2009 . PRODUCTCODE_VI .

DVD

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Über den Artikel

»Photographie, das ist die Wahrheit. Und der Film ist die Wahrheit 24mal in der Sekunde.« Jean-Luc Godard

Als Jean-Luc Godard seine GESCHICHTE(N) DES KINOS nach zehn Jahren Arbeit fertig gestellt hatte, überschlugen sich die Kritiker vor Begeisterung: Die Le Monde Diplomatique bezeichnete HISTOIRE(S) DU CINEMA als "unvergleichliches Meisterwerk", die Süddeutsche Zeitung sprach von seinem "schönstem, persönlichsten, überzeugendstem Werk". Tatsächlich erfindet Godard hier die Gattung des Essays im Medium des Videos neu: Er nimmt Schlüsselbilder der Filmgeschichte aus ihrem Zusammenhang, konfrontiert sie mit Werken der bildenden Kunst, überblendet, spult vor und zurück und kommentiert - nicht nur mit Worten, sondern auch mit Musik. Godard benutzt den Schneidetisch als Zeitmaschine, in acht Kapiteln erzählt er die Geschichte des 20. Jahrhunderts und die des Kinos, eine Geschichte, die für ihn mit der Videotechnik an ihr Ende gekommen ist: "Das Kino ist eine Idee des 19. Jahrhunderts, die ein Jahrhundert gebraucht hat, um sich zu verwirklichen und zu verschwinden."

Mit Filmen wie Außer Atem (1960), Die Verachtung (1963), Elf Uhr nachts (1965) und Weekend (1967) gilt der 1930 geborene Schweizer Jean-Luc Godard als »einflußreichster Filmemacher der Welt«. (Die Zeit) Seine Filme wurden mit zahlreichen Preisen ausgezeichnet, 2007 erhielt er den Europäischen Filmpreis für sein Lebenswerk.